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Therapien

Symptomatische Therapie
Für die meisten Formen der Mukopolysaccharidosen erfolgt die Therapie bislang nur symptomatisch. Hierfür ist eine Zusammenarbeit der medizinischen Fachrichtungen Orthopädie, Kardiologie, Pädiatrie, Anästhesie, Neurochirurgie, Ophthalmologie, Radiologie und nicht zuletzt der Inneren Medizin und Allgemeinmedizin erforderlich. Außerdem ist die Hilfe von Physiotherapeuten, Logopäden, Pädaudiologen und Psychologen bei der Behandlung dieser Patienten unerlässlich.

Kausale Therapiemöglichkeiten
In den letzten Jahren hat die Forschung erhebliche Fortschritte auf dem Gebiet der Therapie von Mukopolysaccharidosen gemacht. Es stehen mittlerweile eine Reihe von therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung. All diese Therapieansätze haben zum Ziel, das defiziente Enzym zu ersetzen. Die Palette der derzeit vorhandenen oder in der Entwicklung befindlichen Therapien umfasst die Enzymersatztherapie, die Transplantation von hämotopoetischen Stammzellen und die Gentherapie.

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