Zum zweiten Mal Kreativworkshop für Trauernde

Das Trauern fängt mit der Diagnose "MPS" an, nicht erst zum Zeitpunkt des Abschiednehmen-Müssens. Das wissen MPS-Betroffene und ihre Familien.

Trauer als Ganzes zu thematisieren - von der Diagnose über den schweren Krankheitsverlauf, das Leben im Angesicht des Todes und nach ihm - war Intension des ersten Kreativworkshops für Trauernde vor einem Jahr. Er verstand sich als Angebot auch für Trauernde mit den von der MPS-Krankheit gezeichneten Kindern.

Nun folgt ein zweiter. Wieder im Künstlerhof in Lutherstadt Wittenberg, wieder im aktiven Miteinander, bei Gesprächen und kreativer Arbeit. Ausgang kann jeweils eine Kinderzeichnung des eigenen MPS-Kindes oder eines Geschwisterkindes sein. Dieser Entwurf dient als Vorlage für Holzschnitte, das Herstellen von Fayancen, für das Filzen oder Schmuckherstellung. Anleitung geben erfahrene Künstlerinnen, darunter Schmuckgestalterin Maria Friedel.

Der Kreativworkshop für Trauernde findet vom 26. bis 28. März 2010 statt. Ein Antrag auf Projektförderung liegt Aktion Mensch vor. 

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