Schnuppern und Orientieren im "Markt der Therapien"
Projektförderung durch die Deutsche Rentenversicherung, Zuwendungen der Ida und Richard Kaselowsky Stiftung und voraussichtlich auch der AOK symbolisieren: Das Thema "Therapie" ist ein wichtiges.
Das Bedürfnis nach Fortbildung und thematischen Workshops auf diesem Gebiet hatte schon lange zuvor auch eine Mitgliederbefragung verdeutlicht. Von 332 befragten MPS-Familien stufte mehr als ein Drittel eine größere Beratungskompetenz der Selbsthilfegruppe in Bezug auf Therapien als "extrem wichtig" ein. Schließlich stehen alle MPS-Betroffenen und -Famlien vor der Herausforderung, krankheitsbezogene Therapien einzuleiten.
Um mehr Wissen über auf MPS bezogene therapeutische Möglichkeiten, um den Austausch von Erfahrungen und ums "Schnuppern" geht es vom 6. bis 9. April 2010 in Hohenroda. Hier wird die Schulung für MPS-Betroffene erstmals angeboten. Sie wird vor allem Orientierung und fachkundige Antworten auf alle Fragen bieten. Denn das Angebot soll die Erfahrungen von Experten aus Physio-, Ergo-, Logo- und Hippotherapie bündeln. Ziel ist, dass MPS-Betroffene sich fortan sicherer im "Markt der therapeutischen Möglichkeiten" bewegen und im originären Sinn einer Selbsthilfegruppe eigenes Wissen und eigene Erfahrungen an andere Betroffene weitergeben.