Ulms OB wünscht dem Projekt großen Erfolg

Mit ihren schweren Maschinen belagerten am Freitagmittag mehr als 60 Biker aus dem Raum Stuttgart zwei Stunden lang den Ulmer Münsterplatz. Der zentrale Platz war erste Station ihrer Benefiz- und PR-Tour quer durch Süddeutschland zum Großglockner, mit der sie auf das Schicksal von MPS-erkrankten Kindern aufmerksam machen. Die erblich bedingte, schwere Stoffwechselerkrankung MPS (Mukopolysaccharidosen) ist noch wenig erforscht und die Lebenserwartung Betroffener gering.

 

„Kein Kind soll mehr an MPS sterben“, ist die Hoffnung der deutschen Gesellschaft für MPS, die als Selbsthilfeorganisation die Interessen von MPS-Patienten vertritt, praktische Hilfen anbietet, über die Krankheit aufklärt und ihre Erforschung unterstützt.

 

Dass sich die Geislinger Motorradfreunde mit ihrer dreitägigen PR-Tour unter dem Motto „Projekt Power4Kids“ offensiv für die Ziele der MPS-Gesellschaft einsetzen, fand die Anerkennung von zahlreichen Ulmer Bürgern – allen voran Oberbürgermeister Ivo Gönner -, die sich vom Sound der Biker anlocken und über die Krankheit aufklären ließen. Das Stadtoberhaupt (rechts im Bild beim Eintrag ins Tourenbuch) hat die Biker auf dem Münsterplatz persönlich begrüßt und dem Geislinger Projekt „Power4Kids“ viel Erfolg gewünscht. Er hoffe, so Gönner, dass die Motorradfreunde Geislingen „in Ulm wie andernorts auf offene Ohren und Herzen stoßen“ und es gelingt, „Menschen zu mobilisieren, damit die Erforschung dieser bisher unheilbaren Stoffwechselerkrankung vorangetrieben wird“.

 

 

Mehr Impressionen vom Aufschlag der Motorradfreunde auf dem Gloßglockner gibt es hier: http://www.youtube.com/schaffis

 

Höhepunkt der Tour war der Aufschlag der Biker auf dem Großglockner bei bestem Wetter. Am Samstag hatte es noch geheißen, der Großglockner sei möglicherweise nur mit Schneeketten befahrbar. Dann aber strahlte den Geislinger Motorradfreunden der Himmel entgegen - wie zum Lohn für ihr großes Engagement in Sachen MPS. "Der Rahmen der ganzen Tour stimmte, die Stimmung - alles eine Superatmosphäre", schwärmt Peter Wachter stellvertretend für die ganze Truppe. Die haben gespürt, dass MPS ein Thema ist, das berührt, das Menschen zusammenbringt und das Engagement eines jeden Einzelnen mehr als wert ist.

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