Wochenendkurs "Mobilisation und Lagerung" in Hamburg

Auch das Liegen kann „aktive Handlung“ sein

Wochenend-Workshop zur Mobilisation von Kranken

Hamburg. Das Elsa-Brändström-Haus in Blankenese  ist am 14. und 15. März Treffpunkt für rund 30 MPS-Familienmitglieder, vorwiegend aus Norddeutschland. Ihnen bietet die deutsche Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen (MPS) hier erstmals außerhalb Bayerns einen Wochenendkurs Mobilisation und Lagerung von MPS-Kranken an. Referent ist der Flensburger Experte für angewandte Mobilitätsförderung Lars Dormann.

 

Anhand praxisorientierter Übungen, die speziell auf die Bedürfnisse von MPS-Patienten ausgerichtet sind, wird Dormann pflegende Angehörige und Patienten unter anderem darin bestärken, selbstverständliche Alltagshandlungen in die Mobilisation von Kranken einzubeziehen. Dormann sieht sogar das Liegen als eine aktive Handlung an und wird dieses Thema praxisnah vertiefen.

 

Die Ergebnisse ihres ersten Lagerungsworkshops (2008) in Aschaffenburg haben die MPS-Beratungsstelle und Lars Dormann bereits filmisch dokumentiert. Seitdem stehen den Patienten und weiteren Interessentengruppen das Film- als auch das Praxisangebot deutschlandweit zur Verfügung. Das Pilotprojekt 2008 wurde unterstützt von der KKH. Den Workshop in Hamburg fördert u.a. die Ida und Richard Kaselowsky-Stiftung (Bielefeld). Unterstützung kommt auch von freiwilligen  Helfern des neu gegründeten ambulanten Hospizdienstes Familienhafen. Sie übernehmen im Elsa-Brändström-Haus die Kinderbetreuung.

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