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Typ I: Knochenmarkstransplantation

Zur Behandlung von MPS I H kommt in bestimmten Fällen eine Knochenmarkstransplantation in Betracht. Wichtig ist, einen passenden Spender zu finden, zum Beispiel ein Geschwister des betroffenen Kindes.

Die Transplantation kann verschiedene Symptome der Erkrankung lindern. Es gibt allerdings zur Zeit keinen sicheren Anhaltspunkt, dass durch die Knochenmarkstransplantation auch Intelligenzstörungen der Kinder beeinflusst werden. In aller Offenheit muss auch gesagt werden, dass die Behandlung möglicherweise ein schweres Leiden oder den Tod zur Folge haben kann.

Um zu entscheiden, ob Sie diese Therapie bei Ihrem Kind durchführen lassen wollen, sollten Sie sich so ausführlich wie möglich informieren. Sprechen Sie mit erfahrenen Ärzten und stellen Sie Kontakt zu Eltern her, deren Kind transplantiert worden ist. Die MPS-Gesellschaft hilft Ihnen dabei. Nehmen Sie sich genügend Zeit, die Komplikationen und Vorteile der Behandlung abzuwägen.

Anmerkung: Die Informationen zur Knochenmarktransplantation werden zur Zeit überarbeitet. Bei weiteren Fragen, melden Sie sich bitte in der Beratungs- und Geschäftsstelle.

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Autoren:
Dr. Elke Miebach
(Uniklinik Mainz)
Bettina Wildi
(Gesellschaft für MPS e.V.)
Wiss. Berater: Prof. Dr. Michael Beck / Prof. Dr. Kurt Ullrich

letztes Update: 2/2008

Diese Krankheitsbeschreibung ist auch in unten stehender Broschüre enthalten, die Sie bei uns bestellen können: