Viele Eltern wenden sich in ihrer Verzweiflung über die Diagnose oder den jeweiligen Gesundheits- und Verhaltenszustand des Kindes oft nicht nur an die Schulmedizin, sondern suchen nach alternativen Methoden.
Die Liste der Möglichkeiten ist lang: Manche Eltern suchen Heilpraktiker auf oder wenden verschiedene stärkende Verfahren an, die oft auch begleitend zur Schulmedizin durchgeführt werden können (z.B. Stärkung der allgemeinen Konstitution, Darmsanierung, homöopathische Behandlungen, Bioresonanztherapie etc.).
Wir hören aber auch davon, dass Eltern Heiler aufsuchen und weder Kosten, Mühen noch lange Reisen scheuen, um doch noch eine Verbesserung oder gar Heilung zu erreichen.
Es ist natürlich verständlich, dass in dieser verzweifelten Situation
jeder noch so kleine Strohhalm als Rettungsanker gesehen wird. Wir möchten
aber darauf hinweisen, dass Sie bei allen Angeboten oder Informationen für
sich persönlich prüfen sollten, ob Sie Vertrauen in die jeweilige
Person oder Heilungsmethode haben und ob Sie Menschen kennen, die Ihnen
von guten Erfahrungen berichten können. Letztendlich können nur
Sie die Entscheidung für Ihr Kind treffen.
Autoren:
Melanie Merkel (München)
Dr. Nicole Muschol (UKE Hamburg)
Prof. Dr. Thomas Braulke (UKE Hamburg)
Dr. Elke Miebach
(Uniklinik Mainz)
Sabrina Asbrock, Bettina Wildi
(Gesellschaft für MPS e.V.)
Wiss. Berater: Prof. Dr. Michael Beck
erstellt: 12/2008
Diese Krankheitsbeschreibung können Sie auch alsgedruckte Broschüre
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